Frage: Funktioniert die Hardware verschiedener Hersteller miteinander?
Antwort:
Kompatibilitätsprobleme gibt es in der Regel nur, wenn Geräte eines Herstellers zur Leistungssteigerung ausschließlich nach einem proprietären (herstellereigenen) Standard arbeiten, wie etwa 802.11B+ (22MBit/s). In der Regel unterstützen solche Geräte jedoch den langsameren, allgemeingültigen Standard (hier z.B. 802.11b). Die Standards 802.11a (5 GHz) und 802.11b (2,4GHz) sind zueinander nicht kompatibel.
Frage: Mein Wireless USB-Adapter lässt sich nicht an einem USB-Hub betreiben. Woran liegt das?
Antwort:
Ein USB-Port liefert standardmäßig 500mA Strom. Alle am USB-Hub angeschlossenen Geräte müssen sich diese 500mA teilen, d.h. der Wireless USB-Adapter wird evtl. unterversorgt. Die Lösung wäre in diesem Fall ein USB-Hub mit eigener Stromversorgung.
Frage: Ist die Strahlung von WLANs gefährlich?
Antwort:
Die Sendeleistung eines WLANs beträgt max. 100 mW. Ein Mikrowellenherd strahlt zum Vergleich bis zu 50 W ab. Sendemasten für das D-Netz liegen bei der abgestrahlten Leistung in ähnlichen Größenordnungen. Ein D-Netz-Handy hat eine Sendeleistung von bis zu 2W. Dass Wireless LAN gesundheitlich unbedenklich ist, bestätigt auch das Bundesamt für Strahlenschutz.
Frage: Was sind die Unterschiede zwischen Roaming, Repeating und Bridging?
Antwort:
Roaming: Zwei Access Points bzw. Ein Access Point und ein Wireless Router werden über ein Netzwerkkabel miteinander verbunden. Beide Access Points werden auf die gleiche SSID, aber unterschiedliche Kanäle konfiguriert. Wireless PCs verwenden dann den Access Point der das bessere Signal liefert. Wird der Computer in den Einflussbereich des anderen Access Points bewegt, wechselt er automatisch und ohne Verbindungsabbruch in die nächste Funkzelle.
Repeating: Die zu übertragenden Daten einer Funkverbindung werden über mehrere Stationen (Repeater) zum Ziel übertragen. Alle beteiligten Access Points müssen hierbei den gleichen Kanal und die gleiche SSID haben. Beim Repeating wird das Signal zunächst zwischengespeichert, bis der komplette Datenframe übertragen ist und sendet die Daten erst dann weiter. Während des Sende- bzw. Empfangsvorganges ist das Gerät für den jeweils anderen Prozess blockiert („Halbduplex“). Die theoretisch mögliche Datenübertragungsrate wird also halbiert. Eine Datenverschlüsselung per WPA ist im Repeater-Modus nicht möglich.
Bridging: Der Begriff „Bridge“ wird in zweierlei Weise verwendet.
1.: Zwei drahtgebundene Netze werden über eine (Richt-) Funkstrecke miteinander verbunden. Beide Access Points müssen den gleichen Kanal verwenden, dürfen aber unterschiedliche SSIDs haben. Das Signal wird beim Bridging nicht verstärkt. Eine Datenverschlüsselung per WPA ist im Bridging Modus nicht möglich.
2.: Auch ein „Umsetzer“ zwischen verschiedenen Netzwerktechnologien wird oft als „Bridge“ bezeichnet. Wenn beispielsweise ein verkabeltes Netz in ein Wireless Netz integriert werden soll, kann eine „Wireless Bridge“ (eigentlich ein „Kabel-auf-Wireless-Adapter“) die Verbindung herstellen. Diese Bridge meldet sich dann wie jeder Wireless Computer als „Wireless Client“ am Access Point oder dem Wireless Router an.
Frage: Was ist der Unterschied zwischen Ad-Hoc- und Infrastruktur-Modus?
Antwort:
Der AdHoc-Modus benötigt keinen Access Point. Die beteiligten Computer verbinden sich direkt miteinander. Dabei sind, unabhängig vom verwendeten Standard, nur 11MBit/s möglich. Die Anzahl der Clients in einem AdHoc Netzwerk ist auf 8 beschränkt. Im Infrastruktur-Modus wird hingegen mindestens ein Access Point verwendet. Die Clients verbinden sich alle mit dem Access Point. Der Access Point bietet dann eine Reihe zusätzlicher Sicherheitsmerkmale wie z. B. Zugangsbeschränkungen.
Frage: Kann ich Wireless USB 2.0-Adapter auch an einem USB 1.1 Port betreiben?
Antwort:
Alle USB-Adapter lassen sich auch an einem USB 1.1-Port betreiben. Die Geschwindigkeit ist dann allerdings auf 11MBit/s beschränkt, da USB 1.1 nicht mehr übertragen kann.
Frage: Mein Notebook mit integriertem Intel Centrino Wireless Adapter verliert regelmäßig die Verbindung zum Access Point. Was ist der Grund dafür?
Antwort:
Der Grund dafür ist meistens der „Power Save Modus" des Centrino-Notebooks. Dieser steht in der Grundeinstellung auf "Maximum Battery Life" und muß auf "Maximum Performance" geändert werden. Infos dazu gibt es auch auf der folgenden Website: http://support.intel.com/support/notebook/centrino/sb/cs-009877.htm
Frage: Warum startet der PC nicht mehr, seit mein Wireless PCI-Adapter eingebaut ist?
Antwort:
Hardware-Voraussetzung für den Betrieb eines NETGEAR Wireless PCI-Adapters ist ein PCI-Bus der Version 2.2. Ältere Mainboards sind teilweise nur PCI 2.1 kompatibel. In diesen Boards kann die Karte nicht betrieben werden.
Frage: Ich besitze eine Wireless Bridge und möchte mich direkt mit einem anderen Wireless-PC verbinden. Funktioniert das?
Antwort:
Das ist nicht generell beantwortbar. Während der Gameadapter WGE111 sogar einen mechanischen Umschalter für den AdHoc-Modus hat, unterstützen manche andere Bridges (wie z.B. die ältere ME101) den AdHoc-Modus nicht. Schauen Sie in das Handbuch Ihres Gerätes.
Frage: Nach der Installation einer Wireless Karte unter Windows XP lässt sich die Karte mit der NETGEAR Utility nicht konfigurieren. Die Funkverbindung reißt auch regelmäßig ab. Wo liegt der Fehler?
Antwort:
Bei Betrieb einer NETGEAR Wireless Karte unter Windows XP sollte unbedingt der Dienst "Konfigurationsfreie Drahtlose Verbindung" deaktiviert werden, so wie es während der Installation vorgeschlagen wird. Diesen Dienst finden Sie in der Systemsteuerung unter VERWALTUNG - DIENSTE.
Frage: Ich besitze Wireless Geräte verschiedener Hersteller und möchte die WEP-Verschlüsselung nutzen. Was ist hier zu beachten?
Antwort:
Grundsätzlich sollte eine verschlüsselte Verbindung zu Geräten anderer Hersteller möglich sein, sofern diese Geräte einem der gängigen Standards (802.11b oder 802.11g) entsprechen. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass der WEP-Schlüssel immer in der gleichen Schreibweise eingegeben wird. NETGEAR unterstützt die sehr praktische Verwendung einer „Passphrase“ sowie die hexadezimale Schreibweise. Andere Hersteller könnten evtl. auch eine alphanumerische Schreibweise unterstützen. Sollte das Gerät des anderen Herstellers, ähnlich der Passphrase-Funktion der NETGEAR-Geräte, die Möglichkeit bieten, einen Schlüssel aus einem beliebigen Schlüsselwort zu generieren, so kann diese Funktion oft nicht benutzt werden, da andere Hersteller evtl. einen anderen Algorithmus zur Schlüsselerstellung verwenden. Wird die Konfiguration des fremden Adapters direkt mit der Wireless-Verwaltung von Windows XP vorgenommen, muss beachtet werden, dass der WEP-Schlüssel unter XP als Hexadezimalcode eingegeben werden muss.
Frage: Was ist eine "MAC-Adress Filterung"?
Antwort:
MAC-Adress Filterung ist eine Art der Zugangskontrolle. Im Router bzw. dem Access Point kann eine Liste zulässigerer MAC-Adressen erstellt werden. Wenn "MAC-Address Filtering" aktiviert wird, haben nur noch jene Wireless-Clients Zugriff auf den Access Point, deren MAC-Adresse in dieser Liste eingetragen ist. Diese Funktion sollte nur in Verbindung mit weiteren Sicherheitsmerkmalen, wie z. B. WEP- oder WPA-Verschlüsselung verwendet werden, da im Header jedes Datenpakets die Absender-MAC-Adresse enthalten ist. Wenn die Daten per Funk unverschlüsselt übertragen werden, ist es für einen Hacker kein großes Problem, an den Inhalt der Datenpakete und somit an gültige MAC-Adressen zu kommen. Er könnte sich also unberechtigt Zugriff auf ein fremdes Funknetzwerk verschaffen.
Frage: Warum werden bei Erstellung eines 64-Bit WEP-Keys mit der "Passphrase"-Funktion vier verschiedene Schlüssel angezeigt?
Antwort:
Die verschiedenen Schlüssel werden generiert, damit Sie gelegentlich den Schlüssel wechseln können. Es ist aber immer nur ein Schlüssel zur Zeit aktiv.
Frage: Sind alle auf dem Markt befindlichen 108MBit/s-Geräte zueinander kompatibel?
Antwort:
Grundsätzlich spricht nichts dagegen. Allerdings gibt es für die 108 MBit/s keinen ratifizierten IEEE-Standard. Es handelt sich um eine spezielle Eigenschaft des „Super-G“-Chipsatzes des amerikanischen Chipsatzherstellers Atheros. Die Kompatibilität der 108 MBit/s Geräte anderer Hersteller, die ebenfalls genau diesen Chipsatz nutzen, kann jedoch nicht garantiert werden. Zusätzlich ist zu beachten, dass der 108 MBit-Modus bei NETGEAR Wireless Geräten nur über den Kanal 6 (2424,5 - 2449,5 MHz) verwendet werden kann. In einer Umbebung in der evtl. mehrere 108 MBit Access Points vorhanden sind, kann es zu Interferenzen und damit zu einer starken Einschränkung der Reichweite und auch der Übertragungsgeschwindigkeit kommen. Andere Hardwarehersteller könnten möglicherweise andere Kanäle für den 108 MBit-Modus verwenden.
Frage: Kann ich einen Access Point als Wireless Repeater mit meinem Wireless Router benutzen?
Antwort: Nein, Repeating funktioniert ausschließlich unter identischen Access Points. Wireless Router unterstützen in der Regel kein Repeating. Sie können jedoch einen separaten Access Point über Kabel an den Router anschließen und dann weitere - identische - Access Points als Repeater verwenden.
Frage: Gibt es von NETGEAR Wireless Router mit abnehmbarer Antenne?
Antwort: Ja. Die ADSL-Modemrouter DG834GB, DG834GTB sowie die ProSafe Firewalls FWG114P und FVG318 haben einen „Reverse-SMA“-Anschluss mit einer abnehmbaren Antenne.
Frage: Welche Reichweite haben Wireless Router von NETGEAR?
Antwort: Die Reichweiten hängen sehr stark von örtlichen Gegebenheiten wie Baumaterialien, Gebäudegeometrie, Störungen der Funkfrequenz ab, deshalb kann hier keine konkrete Reichweite angegeben werden.
Faustformeln:
EINE Betondecke kann i.d.R. problemlos durchfunkt werden
Ein schnelleres WLAN hat mehr Reichweite als ein langsameres
RangeMax steigert die Reichweite durch Intelligente Antennentechnik
„Powerantennen“ sind zur Reichweitenerhöhung meist ungeeignet, weil hierbei oft zulässige Strahlungsleistungen überschritten werden
Wenn der Eindruck besteht, man habe es mit „unnatürlich“ niedriger Reichweite zu tun, sollte man nach Störgeräten suchen (z. B. DECT-Telefon
Frage: Die Reichweite meines Wireless-LAN ist sehr gering. Woran liegt das?
Antwort:
Die Reichweite eines Wireless LAN ist sehr stark von den Umgebungsbedingungen abhängig.
Störquellen können z. B. Schnurlostelefone, Mikrowellengeräte, Bluetooth-Geräte, Babyphone etc. sein. Auch Metall in Wänden und Decke, wie z.B. Stahlbetondecken, Wasser- Strom- und Telefonleitungen oder gar ein Stahlschrank kann die Reichweite des WLAN erheblich einschränken.
Bei den in den Dokumentationen angegebenen Reichweiten handelt es sich nicht um garantierte, sondern um maximale Reichweiten, die nur unter den günstigsten Umgebungsbedingungen erreicht werden können. Teilweise treten Reichweiten von nur 2 m mit einer instabilen Geschwindigkeit von 1 MBit/s mit Geräten auf, die an einem anderen Standort über eine Entfernung von 20 bis 40 m mit deutlich höherer Geschwindigkeit problemlos funktionieren. In solchen Fällen, sollte zuerst versucht werden, den Abstand zu Störquellen zu vergrößern. Die verwendete Funkfrequenz ist sehr hoch (2,4 bis 2,5 GHz). Diese Frequenz liegt im Mikrowellenbereich. Deshalb können z.B. Wassermoleküle diese Energie aufnehmen und in Wärme umwandeln. Auch dies geht sehr stark zu Lasten der Reichweite. In der Praxis heißt das: Eine Verbindung z. B. zwischen 2 Häusern mit einem Baum dazwischen kann funktionieren wenn der Baum trocken ist, bzw. im Winter keine Blätter trägt. Um die Verbindung zu unterbrechen, genügt es jedoch teilweise schon, dass es regnet und der Baum nass wird. Eine Verbindung in einem Ziegel-Gebäude kann deutlich weiter reichen als eine Verbindung in einem Stahlbeton-Gebäude. An glatten Flächen wird außerdem das Signal teilweise reflektiert und gestreut (deshalb stört ein Baum mit großen Blättern stärker als ein Baum mit kleinen Blättern).
Frage: Bei welchen Routern kann ich die WLAN Funktionalität abstellen?
Antwort: Das Wireless LAN lässt sich bei allen NETGEAR-Routern über die Benutzeroberfläche deaktivieren. Eine Anleitung hierzu finden Sie im Handbuch des jeweiligen Produktes.
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